OUT OF DÖRFL

Zahlreiche Gäste versammelten sich im Ursulinensaal im Kulturquartier, um bei der Filmpremiere der Dokumentation „OUT OF DÖRFL“ von Margit Greinöcker und Elisabeth Kramer anlässlich 60 Jahre Egon-Hofmann-Haus dabei zu sein.

Anschließend wurde die gleichnamige Jubiläumsausstellung in der Studiogalerie der Kunstsammlung eröffnet:

60 Jahre Atelierhaus im Dörfl – das will gefeiert werden!
Vor 60 Jahren, im Oktober 1957, wurde mit dem Egon-Hofmann-Haus in Linz ein ganz besonderes Gebäude eröffnet. Dem Kulturring der Wirtschaft OÖ ist mit Unterstützung seiner zahlreichen Mitglieder und mit Hilfe von Stadt und Land gelungen, was zu Beginn beinah unmöglich schien: „Im Dörfl“ am Römerberg wurde ein Haus mit neun Arbeitsräumen errichtet, das seither den Kunstschaffenden der Region als Atelierhaus zur Verfügung steht. Bis heute konnten mehr als hundert KünstlerInnen diese Möglichkeit nutzen.

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Foto: LandOÖ-KRAML

OUT OF DÖRFL – Die Ausstellung
Der Jubiläumsauftritt des Egon-Hofmann-Hauses in der Kunstsammlung folgt einer besonderen, generationenübergreifenden Regie. Die neun aktuellen KünstlerInnen im Dörfl arbeiteten in „Tandems“ mit neun ehemals dort tätigen  Kunstschaffenden. Die entstandenen Arbeiten werden in der Studiogalerie im einem eigens entwickelten Setting präsentiert. In der Zusammenschau zeigt sich das breite Spektrum an künstlerischen Herangehensweisen und Werkzeugen der  unterschiedlichen KünstlerInnen im Lauf der Jahrzehnte.

Beteiligte KünstlerInnen/Arbeitstandems
Elisa Andessner – Beate Rathmayr
Maria Bichler – Claudia Czimek
Cécile Belmont – Markus Binder
Gregor Graf – Gerhard Knogler
Margit Greinöcker – Margit Palme
Eginhartz Kanter – Peter Sommerauer
Elisabeth Kramer – Josef Bauer
Sonia Meller – Josef Perfler
Betty Wimmer – Martina Zwölfer

Ausstellungskonzept und Gestaltung: Margit Greinöcker mit den beteiligten KünstlerInnen

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Foto: Gregor Graf

OUT OF DÖRFL – Der Film
Das filmische Portrait des Egon-Hofmann-Hauses anhand von Erzählungen dort arbeitender KünstlerInnen aus sechs Jahrzehnten veranschaulicht die Bedeutung für das Kunst- und Kulturschaffen in der Stadt Linz und der Region.
Unterschiedliche Zeitebenen, Überschneidungen und (Rück)blicke auf die künstlerischen Positionen ergeben ein abwechslungsreiches, vernetztes und mitunter humorvolles Bild vom Dasein im Atelierhaus. Wesentlich bleibt das, was dort bis jetzt entstanden ist und entstehen wird: Kunst!

Filmproduktion: Margit Greinöcker und Elisabeth Kramer

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Foto: Gregor Graf